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Graffiti für Alle

  1. Inhalt und Zielsetzung des Projekts
    In der Projektwoche leiten bei uns an der Schule die Schülerinnen selbst Projekte nach ihren Vorstellungen. Alle, die nicht selbst ein Projekt anbieten, wählen sich in ein Projekt ihrer Wahl ein. So lernen sich Schülerinnen mit gemeinsamen Interessen jenseits von Klassen und Jahrgängen kennen
    und können das machen, was ihnen Spaß macht oder was sie schon immer ausprobieren wollten.
    Wir wollten uns in der Projektwoche mit Graffiti beschäftigen. Wir wollten Techniken und Stile in Berlin
    erkunden, aber auch selbst Graffitis entwerfen und natürlich sprayen.
  2. Planung und Ablauf
    Zuerst haben wir das Projekt eingereicht und uns eine erwachsene Person gesucht, die viel über Graffiti
    weiß und uns anleiten und begleiten könnte. Thomas kannten wir schon aus einer AG und er war bereit,
    uns zu begleiten.
    Weil wir auch gemeinsam sprayen wollten, was sehr teuer ist, haben wir unser Projekt bei der
    Jugendjury vorgestellt. Dort wurden uns Mittel zugesagt.
    Wir haben vor der Projektwoche zwei Schulungen erhalten, wo wir über alles informiert wurden, was wir
    beachten müssen, (z.B. Zeiten, Anwesenheit, Vorstellung usw.) Dabei haben wir auch einen groben Plan
    gemacht, an welchem Tag was stattfinden sollte.
  3. Umsetzung / Ergebnisse
    Am ersten Tag haben wir uns gegenseitig vorgestellt und allen Teilnehmerinnen erzählt, was wir vorhaben. Wir wollten den Projektteilnehmerinnen die Möglichkeit geben, die Woche gemeinsam zu
    planen. Darum haben wir Details am ersten Tag der Projektwoche besprochen. Danach haben wir unter
    Thomas ́ fachkundiger Anleitung Entwürfe auf Papier gemacht. Ein Vorteil von Graffiti ist, dass man mit
    etwas Anleitung relativ schnell tolle Ergebnisse hat.
    Am nächsten Tag haben wir Tags und professionelle Graffitis in der Umgebung der Schule aufgesucht.
    Thomas konnte uns einiges über die Macher und über besondere Stile und Merkmale erzählen, auch
    darüber, wie man Graffitis liest. Dann waren wir in einem professionellen Laden und haben gemeinsam
    Farben und Material zusammengestellt. Bei der Einschätzung der nötigen Mengen war Thomas wieder
    eine wichtige Hilfe.
    Am 3. Tag haben wir erste Versuche an einer Wand auf dem Schulgelände gestartet, um ein Gefühl für
    das Sprayen zu bekommen. Thomas hat uns erklärt, wie man vorgeht, welche Farben gut zusammen
    wirken und wie man Effekte erzielt.
    Am Donnerstag sind wir gemeinsam zu einer großen Fläche außerhalb der Schule gefahren, wo sprayen
    erlaubt ist. Wir haben zusammen die Wand mit weiß grundiert und dann hat jeder seinen Entwurf
    umgesetzt. Dabei wurde auch experimentiert und Motive wurden mit Bildern erweitert. Wir haben uns
    gegenseitig beraten und Ideen gegeben. Es war spannend zu sehen, wie die Bilder Form annahmen.
    Über die Woche haben wir Aufnahmen gemacht und daraus einen Film geschnitten. Den Film konnten
    wir am Freitag, dem Tag der Präsentationen, in der Schule zeigen.
    Im Ergebnis haben wir viel über Graffitis gelernt und die meisten gehen wohl jetzt mit anderen Augen
    durch die Stadt. Man kann die Werke jetzt eher würdigen.
    Alle konnten ausprobieren, wie man große Flächen gestaltet und am Ende zufrieden vor einem eigenen
    Bild stehen. Gut war auch, dass wir kaum in der Schule und dafür viel im Freien waren, auch wenn es in
    der Woche leider oft geregnet hat.
    Für uns Projektleiter war gut, dass alles, was wir geplant hatten, gemacht werden konnte. Die
    Zusammenarbeit hat funktioniert und alle waren zufrieden.