


Autorin: Elisa Wolff (elisa.wolff.berlin@gmail.com)
Inhalt und Zielsetzung des Projektes:
Im Projekt “How to: Jugendmusikprojekt” ging es darum, wie man ein
Musikprojekt für Jugendliche richtig plant und umsetzt. Dafür haben wir Fachleute
aus verschiedenen Bereichen zusammengebracht, um Ideen auszutauschen und ihr
Wissen zu bündeln. So konnten wir ein starkes Netzwerk aufbauen, in dem
unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen zusammenfließen.
Das Ziel war es, eine klare Grundlage für zukünftige Jugendmusikprojekte zu
schaffen. Diese sollte nicht nur das gesammelte Fachwissen enthalten, sondern auch
als praktische Orientierungshilfe dienen – insbesondere für alle, die selbst ein
inklusives und leicht zugängliches Projekt ins Leben rufen wollen.
Planung und Ablauf Projektes
Sobald wir das Geld von der Jugendjury Pankow erhalten haben konnten wir die
Expertinnen für das Planungstreffen einladen. Zur Vorbereitung des Treffens haben wir alle benötigten Materialien besorgt, darunter Stifte, Papier und Plakate für die kreative Arbeit und Verpflegung für die Gruppe. Wir haben uns an Personen gewendet, die sich mit den Themen Barrierefreiheit, Awareness, Konfliktbewältigung und Jugendarbeit auskennen und durch ihre Erfahrungen Impulse einbringen konnten. Außerdem haben wir potenzielle Teilnehmende für ein Jugendmusikprojekt eingeladen, die einen von uns entwickelten Fragebogen ausgefüllt haben, um ihre Perspektiven und Wünsche einzubringen. Das Treffen begann mit einer Begrüßung und Einführung, bei der sich die Anwesenden kurz vorgestellt haben. Daraufhin haben die Expertinnen zu den
jeweiligen Themen referiert. Es ging um Barrierefreiheit bei einem Konzert und bei
der Öffentlichkeitsarbeit, Awareness bei Konzerten, das Gelingen von partizipativer
Jugendarbeit und den Umgang mit aufkommenden Konflikten und deren
Bewältigung. In einer kreativen Arbeitsphase wurden die wichtigsten Ergebnisse
gemeinsam mit den Jugendlichen und den Expert*innen auf Plakaten festgehalten.
Ergebnisse des Projektes
Mit den sechs Plakaten, die unsere zentralen Ergebnisse fixieren sind wir sehr
zufrieden. Ein besonderer Höhepunkt im Laufe der Arbeit war die aktive Beteiligung
von Jugendlichen vor Ort. Sie haben über ihre Wünsche und Erwartungen
gesprochen und geteilt, was ihnen bei einem Jugendmusikprojekt besonders wichtig
ist. Der Austausch hat uns wertvolle Einblicke gegeben und die Planung noch stärker
an den Bedürfnissen der Zielgruppe ausgerichtet. Wir sind außerdem dankbar für
Jugendjury Pankow 4. Runde
den Input den wir durch die Expert*innen der verschiedenen Themenbereiche
erlangen konnten.
Die Ergebnisse und Ideen aus dem Treffen sollen in der weiteren Projektarbeit als
Orientierung dienen und dazu beitragen, ein positives und unterstützendes Umfeld
zu schaffen. Aus den Projektinhalten werden uns besonders die Aspekte der
barrierearmen Kommunikation in Erinnerung bleiben, da wir darüber vorher noch
nicht viel gehört hatten. Uns ist durch das Projekt bewusst geworden, wie viele
Einschränkungen es neben den räumlichen Barrieren noch gibt und wir haben erste
Möglichkeiten kennengelernt, wie man diese bei zukünftigen Projekten vermeiden
und abbauen kann.
Elisa und die Gruppe von How to: Jugendmusikprojekt
10.12.2024