Unsere Idee / INHALT UND ZIELSETZUNG
Wir möchten mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen verschiedene Gerichte aus
unterschiedlichsten Ländern kochen, uns mit den Ländern beschäŌigen und Ausflüge
machen. Darüber hinaus haƩen wir die Idee einmal ein Wunschessen zu genießen.
Wir wollen dieses Projekt machen, um die ParƟzipaƟon und das GemeinschaŌsgefühl von
Kindern und Jugendlichen aus vielen verschiedenen Ländern zu stärken, um die
verschiedenen Gerichte sowie ihre HerkunŌsländer kennenzulernen, um gemeinsam Spaß zu
haben und schöne Ausflüge zu machen.
Wie viel Geld braucht ihr? Und wofür?
Wir brauchen 1000 € für eine Gruppe von ca. 20 Kindern und 3 Betreuer:innen.
Das Geld ist für LebensmiƩel, Kochmaterial und Ausflüge.
Wer seid ihr?
Wir sind 2 Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahre: Inesa 18 und Aylin 13.
Kontakt: Inesa Ramic
E-Mail: Inesaramic02@gmail.com
Förderung der Kinder- und Jugendjury für das Projekt: 745,00 €
Vielen Dank!
BERICHT- „INTERNATIONALES KOCHEN“
PLANUNG und ABLAUF DES PROJEKTES
Das Projekt lief vom 28.03.2025 bis zum 30.09.2025.
Wir haben die ProjekƟdee mit den anderen Kindern und Jugendlichen entwickelt und umgesetzt. Jedes Mal
haben wir alle gefragt, was sie gerne machen möchten. Alle haben ihre Ideen gegeben und am Ende wurde eine
Idee ausgewählt und umgesetzt. Dies war so für das Essen sowie für die Ausflüge.
So sollte der Ablauf der Kochtage sein:
An den Kochtagen haƩen wir geplant drei bis vier Teams zu machen: Kochteam, Abwaschteam, EinkauŌeam und
Länderteam. So sollten alle ihre Aufgabe haben und diese machen. Nach dem Kochen wollten wir zusammen
essen, sehen wo das Land des Essens ist und einiges über das Land erfahren. Die Infos über das Land haben nicht
immer geklappt. Es war schwierig alles gleichzeiƟg zu machen.
Nach der Wahl des Ausflugs haben wir uns immer verabredet und haben den Ausflug gemacht. Die Ausflugstage
waren einfacher.
ERGEBNISSE DES PROJEKTES
Die Kinder und Jugendlichen haben Spaß beim Einkaufen und Kochen gehabt. Meistens kochten entweder die
Jungs oder die Mädchen.
Folgende Essen wurden vorbereitet:
- Spagheƫ aus Italien
- Pop Corn (und einige andere Sachen dazu)
- Syrische Schawarma
- Crêpes aus Frankreich
Manchmal haƩen wir nicht genug Töpfe, Schüssel oder Teller für alle. Aber die Familien haben geholfen.
Schließlich haben wir einige Kochmaterialien gekauŌ, damit die Gruppe leichter kochen kann – auch in der
ZukunŌ. Um zu zeigen, woher die Gerichte kamen, haben wir manchmal einen Teppich mit einer Weltkarte
genutzt. Es war sehr prakƟsch und so konnten die Teilnehmenden auch ihr HerkunŌsland zeigen.
Die Gruppe haƩe bei den Ausflügen sehr viel Spaß. Wir haben diese Ausflüge zusammen gemacht: - Wir sind 4 Male schwimmen gegangen, unter anderen im am Strandbar Orankesee und im Freibad
Pankow, wo wir das gemeinsame Essen haƩen. Dort konnten die Jugendlichen sich unter Probe bei den
Springtürmen stellen. Sie haben sich angefeuert und applaudiert, wenn sie sich getraut haben, vom Turm
zu springen. Das hat die Gruppe gestärkt. Nach dem Schönen Freibadtag gab es für alle einen Döner aus
der Türkei (aber in der Berliner Art). - Wir waren im Kino Toni einen Film schauen und Pop Corn essen.
- Wir waren bei Tommy‘s Tobewelt, wo sich alle austoben konnten.
- Und wir waren bei einem Sporƞest, wo verschiedene Sportarten ausprobiert werden konnten sowie in
verschiedenen Parks (z.B. Mauerpark).
Was sind die wichƟgsten Ergebnisse eures Projektes, die Highlights?
Die Gruppenstärkung durch das gemeinsame Einkaufen, Kochen und Essen. Wenn alle zusammengelacht haben.
Einmal haben die Mädchen einen tradiƟonellen Tanz gemacht. Es war sehr schön.
Die Ausflüge haben sehr viel Spaß gemacht.
Das Verlassen der Komfortzone auf dem Sprungturm im Freibad.
Habt ihr aus eurer Sicht euer Ziel erreicht?
Zum Größtenteil. Die Gruppe hat selbst entschieden, was sie kochen wollte, selbst eingekauŌ, gekocht, gegessen
und sauber gemacht. Wir haben versucht alle gemeinsam an einem Tisch zu essen. Die Gruppe haƩe Spaß bei
den selbstausgewählten Ausflügen. Alle Ideen wurden gemacht. Was weniger gut funkƟoniert hat, sind die
PräsentaƟonen der Länder. Es war schwierig diese Idee umzusetzen, da es stark begleitet werden sollte und wir
nicht genug im Team dafür waren. Es gab manchmal einige Streite, aber wir konnten sie lösen. Die Gruppe haƩe
eine schöne Zeit zusammen. Sie hat gelernt, sich zu organisieren und versucht, sich zu respekƟeren. Durch die
gemeinsame Umsetzung von selbstausgewählten Zielen und Ausflügen konnte die Gruppe zusammenwachsen
und ihr GemeinschaŌsgefühl stärken.
Meistens haben ca. 18 Personen an den AkƟonen teilgenommen (jeweils 11 bis 20 Personen). Insgesamt: ca. 22.
Was lief bei dem Projekt gut?
Die Gruppe hat selbst entschieden, was sie kochen wollte, selbst eingekauŌ, gekocht, gegessen und sauber
gemacht. Die Gruppe haƩe Spaß bei den selbstausgewählten Ausflügen. Alle Ideen wurden gemacht. Durch die
gemeinsame Umsetzung von selbstausgewählten Zielen und Ausflügen konnte die Gruppe zusammenwachsen
und ihr GemeinschaŌsgefühl stärken.
Welche Schwierigkeiten gab es? Wie habt ihr sie gelöst?
Es gab manchmal Schwierigkeit bei der Wahl, von dem, was wir kochen und manchmal gab es einige Streite in
der Gruppe. Wir konnten aber alles durch KommunikaƟon und Kompromisse lösen.
Die Vorbereitung der PräsentaƟonen der Länder und ihre PräsentaƟon war schwierig. Es hat nur selten geklappt.
Als eine Weltkarte als Teppich genutzt wurde, um zu zeigen, wo Länder sind, hat es mehr Spaß gemacht und war
einfacher.
Was habt ihr Neues gelernt? Welche Erfahrungen nehmt ihr aus dem Projekt mit?
Wir nehmen erneut mit, wie schön es ist, wenn alle als Team entscheiden, agieren und Spaß haben. Es ist aber
schwierig sich gleichzeiƟg, um InformaƟonen über Länder zu kümmern und zu kochen.
Es war ein wunderschönes Projekt und wir danken die Jury für die Gelder, die uns das alles möglich gemacht
haben.


