Inhalt und Zielsetzung
Unseren Lern- und Aufenthaltsraum atmosphärisch ansprechend zu gestalten und einen Ort
der Begegnung unter uns Jugendlichen zu schaffen. Da wir keinen Aufenthalts- bzw.
Pausenraum indoor haben, entwickeln wir einen gemütlichen Space, um in Kontakt und in
Begegnung zu kommen.
Planung und Ablauf des Projekt:
Ideen für Raumgestaltung sammeln und bei den Mitschülern und anderen Jugendlichen erfragen
Ranging „Was ist wie, wo gewünscht?“
Preisrecherche
Rauminnendesignerin recherchiert und zur Unterstützung angefragt
Grundriss maßstabsgetreu erstellt
Mögliche Entwürfe für Raumgestaltung in Kleingruppen erarbeitet
Eigene Kunst- und Bildgestaltung für den Raum
Preis- und Kaufrecherche an Möbeln und Besorgungen
Abfrage in der Klassengemeinschaft
Bestellung aufgeben und einrichtenNoch ausstehend Wandbemalung,Bilder aufhängen
Beleuchtung/Wandfluter installieren
Ergebnisse des Projekts.
Das Ergebnis ist finally wirklich zufriedenstellend für uns. Es hat uns ziemlich viel Kraft und
Anstrengung gekostet, den Prozess über so lange Zeit (6 Monate) zu führen und an unserem Vorhaben
und unserer Zielvorstellung dranzubleiben. Wir, Samira, Hannah und Paul waren zu dritt, um die
Raumgestaltung in die Hand zu nehmen. Die Zusammenarbeit und Inspiration mit der Innenarchitektin
Julia hat uns ziemlich gut gefallen, da viel neues dabei war, was wir durch sie im Hinblick auf
Raumdesign lernen konnten. Alle zwei Wochen haben wir uns mit der Innendesignerin getroffen, um
grundlegend von Beginn an uns unserem Raum zuzuwenden. Gleichzeitig brauchten wir ziemlich viel Geduld, nicht gleich loslegen zu können, sondern im Vorfeld bestimmte Dinge zu bedenken und zu
entwickeln, wie zum Beispiel einen Lageplan, einen Grundriss, um dann mehrere Raumentwürfe zu
entwerfen und Raumversionen zu entwickeln. Die unterschiedlichen Raumversionen haben wir dann
vor der Klasse vorgestellt und bestimmte Möglichkeiten dann kombiniert und eine Version
zusammengestellt.
Sehr herausfordernd war ebenso die Abstimmung mit allen Jugendlichen unserer Klasse. Es gab so viele
unterschiedliche Wünsche, Ideen und Vorstellung wie etwas aussehen sollte. Jeder wollte etwas
anderes und manche Ideen waren finanziell und machbar umzusetzen. Besonders Spaß hat es uns
gemacht, ein Projekt aktiv in die Hand zu nehmen, welches uns zu Gute kommt. Wir habe gelernt, was
Raumplanung wirklich ist. Es geht nicht nur darum, Lichterketten aufzuhängen, sondern auch um viele
verschiedene Interessen der Nutzer zu berücksichtigen. Besonders herausfordernd fanden wir , wie viel
Planung braucht, bis wir Kompromisse finden konnten.
Die Zusammenarbeit im Team war manchmal schwierig, aber insgesamt sehr lehrreich. Auch das
Präsentieren unserer Ergebnisse war eine gute Übung. Wir nehmen mit, dass Planung immer ein
Zusammenspiel aus vielen Perspektiven ist und dass man kreative, aber realistische Lösungen finden
muss.
